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Wirken der Wiener Schule der Kunstgeschichte vor und nach 1918

Institut für Kunstgeschichte der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Prag

4. und 5. April 2019

 

Die Wiener Schule der Kunstgeschichte bestimmte auch nach dem Auseinanderbrechen des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs den Kurs der kunsthistorischen Forschung im mittleren und ferneren Europa. Die internationale Konferenz zielt auf die Rezeption der Wiener kunsthistorischen Forschungsmethode in den einstigen Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts sowie in den nationalen Schulen der Kunstgeschichte nach 1918 auf dem Gebiet der heutigen Staaten Ungarn, Slowakei, Rumänien, Serbien, Slowenien, Kroatien, Ukraine, Polen, Österreich (Wien ausgenommen) und Tschechien ab. Die Themenstellung der Konferenz knüpft an die entsprechende Nummer der Zeitschrift Journal for Art Historiography aus dem Jahr 2013 an, die sich mit Fragen von Transformation, Transfer und Transmutation der Methode der Wiener Schule der Kunstgeschichte in Mitteleuropa befasste. Auf der Konferenz dürfen wir Beiträge erwarten, die sich beispielsweise mit folgenden Themen auseinandersetzen:

•  Schüler und Nachfolger großer Persönlichkeiten der Wiener Schule der Kunstgeschichte in den ehemaligen Ländern der Donaumonarchie und den einzelnen Staaten Mittel-, Süd- und Osteuropas,

•  thematische Zielrichtung der Forschung von Schülern und Nachfolgern der Wiener Schule der Kunstgeschichte in den ehemaligen Ländern der Donaumonarchie und in den einzelnen Staaten Mittel-, Süd- und Osteuropas,

•  persönlicher, historischer und kunsthistorischer Kontext von Schülern und Nachfolgern der Wiener Schule der Kunstgeschichte in den ehemaligen Ländern der Donaumonarchie und in den einzelnen Staaten Mittel-, Süd- und Osteuropas,

•  Umwandlungen der Methoden der Wiener Schule der Kunstgeschichte in den ehemaligen Ländern der Donaumonarchie und in den einzelnen Staaten Mittel-, Süd- und Osteuropas,

•  Komparation der Theorie der Wiener Schule der Kunstgeschichte mit der methodologisch anders orientierten Kunstgeschichte in einzelnen Staaten Mittel-, Süd- und Osteuropas,

•  Kritik der Wiener Schule der Kunstgeschichte nach 1918.

 

Willkommen sind auch weitere Beiträge, die der Zielsetzung der Konferenz entsprechen. Verhandlungssprachen Englisch und Deutsch. Als Ergebnis dieser Begegnung wird ein Sammelband mit den Konferenzbeiträgen ins Auge gefasst. Diese Konferenz eröffnet die Tradition der Fachtreffen zu diesem bedeutenden Thema der mitteleuropäischen Kultur, die jeweils in ungeraden Jahren stattfinden werden.

 

Den Plenarvortrag hält: 

Emer. O. Univ.-Prof. Dr. Artur Rosenauer (Institut für Kunstgeschichte, Universität Wien)

Prof. PhDr. Ján Bakoš, DrSc. (Institut für Kunstgeschichte, Slowakische Akademie der Wissenschaften)

 

 

Die einzelnen Beitragsvorschläge müssen enthalten:

            •  Beitragstitel

            •  Annotation von max. 1800 Zeichen

            •  Namen des Autors

            •  Arbeitsstätte des Autors

            •  Kontaktadresse des Autors für die Kommunikation mit den Organisatoren (vor allem E-mail)

            •  kurzes CV des Autors